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REISEBERICHT ISLAND

30. MÄRZ 2018

Herzlich Willkommen zu meinem Reisebericht ISLAND 2018. Hier schildere ich Euch meine Eindrücke von meinen zehntägigen Roadtrip im März 2018. Es sollte eine Fotoreise werden zu den bekanntesten Spots in Island. Umrundet habe ich die Insel im Uhrzeigersinn mit einer Gesamtstrecke von 2.960 Kilometern.

 

Tag 1: Anreise

Tag 2: Halbinsel Snaefellsnes, Búðakirkja, Kirkjufell

Tag 3: Snaefellsnes – Westfjorde Flókalundur

Tag 4: Westfjorde Flókalundur – Westfjorde Broddanes

Tag 5: Westfjorde Broddanes – Hofsós

Tag 6: Hofsós – Mývatn

Tag 7: Mývatn – Vestrahorn

Tag 8: Vestrahorn – Jökulsárlón – Vestrahorn

Tag 9: Vestrahorn – Skógafoss

Tag 10: Skógafoss – Keflavik Airport

Reisevorbereitung

 

Das erste Mal Island - bald sollte es losgehen. Die Reise plante ich bereits im Vorfeld als Roadtrip. Da ich mich nicht an feste Orte und Zeiten binden wollte, plante ich keine Übernachtung in Hotels oder Pensionen. Ich wollte jederzeit weiterreisen können, falls mich an einem Ort schlechtes Wetter erwartet, aber auch genauso länger an einem Ort verbleiben, falls mich die Motivfülle erschlagen sollte.

 

So legte ich Wert auf einen ordentlichen Mietwagen, in dem ich die neun Nächte mit einem halbwegs ordentlichen Schlaf verbringen konnte. Ich buchte über billiger-mietwagen.de einen Suzuki Grand Vitara, einen Allrad-SUV, in der Hoffnung, diesen auch in Kevlavik wirklich in Empfang nehmen zu können. Vorweg kann ich verraten - es hat natürlich nicht geklappt.

 

Zum Reisegepäck gehörte also allerlei Kram wie Schlafsack, Isomatte, Decken, Gaskocher, Geschirr und jede Menge weitere Campingutensilien. Für die ersten beiden Tage ein wenig Proviant und genug warme Kleidung. Apropos Kleidung: Der März ist bezüglich dem Wetter auch auf Island ein Übergangsmonat. Der Winter klingt aus, der Frühling ist nahe. Es kann also immer Überraschungen geben, positiv wie auch negativ. Nachts bewegte sich die Temperatur auf meiner Reise zwischen -2 und +5 Grad, am Tage zwischen 0 und 15 Grad. Besonderes Glück hatte ich die letzten vier Tage mit viel Sonnenschein und des besagten 15 Grad im Maximum - welch ein Glück. Also sollte man auf alles vorbereitet sein, Sonne, Regen, Schnee, Sturm. Unverzichtbar sind auf jeden Fall Schuhspikes oder Schuhketten zum Überziehen. Vielerorts sind noch Reste von Schnee und Eis und um an manche Fotospots zu kommen ist ein Vorankommen ohne diese Spikes kaum möglich.

 

Mit auf die Reise musste natürlich auch meine gesamte Fotoausrüstung. Zwei Kameras, jede Menge Objektive (also alle!), Stativ, die Drohne und allerhand an Zubehör. Mein Gepäck hatte insgesamt ein Gewicht von 55 kg - 2x 40 kg Koffer und 12 kg Rucksack mit 3 kg Handgepäck für die Kabine. Hierin in befand sich meine Fotoausrüstung, welche ich bei einem Flug lieber direkt bei mir trage.

 

Also los geht's mit dem ersten Tag - der Flug und erst einmal in Island ankommen.

Meine Fotoausrüstung für Island

2.960 Kilometer Island im März 2018

WOW - Welcome Iceland

Mein Jeep Renegade - treuer Begleiter und Hotel in 10 Tagen Island

Tag 1: Anreise

 

Meine Anreise erfolgte mit WOW Air vom Frankfurt Airport aus nach Keflavik. WOW Air als sogenannter Billigflieger gehört inzwischen zu Icelandair und ist im Preis-/ Leistungsvergleich absolut empfehlenswert. Für meinen Flug zahlte ich, zwei Monate im Voraus gebucht, 450 € inkl. den zwei Gepäckstücken à 20 kg, Plus-Tarif und Reiserücktritt-Versicherung. Da kann man nicht meckern.

 

In Frankfurt parkte ich meinen Wagen im Parkhaus "Platzhirsch" - sehr zu empfehlen. Neun Nächte für unter 50 € ist ein fairer Preis und der Inklusivtransfer vom Parkhaus direkt vors Terminal dauert keine zwanzig Minuten (parkhausplatzhirsch.de). Nach einem angenehmen, knapp vierstündigen Flug, empfing mich das isländische Regenwetter. Schnell ein paar Euro in isländische Kronen gewechselt und Ausschau halten nach meinem Mietwagenverleiher. Der empfing mich alsbald mit einem mürrischen Blick, ohne auch nur ein Wort zu viel zu wechseln, passend zum isländischen Wetter, und fuhr mich zur Mietwagenstation.

 

Wie schon erwähnt, hat es mit dem Mietwagen dann nicht ganz so reibungslos funktioniert, Der reservierte Suzuki Grand Vitara stand nicht zur Verfügung, viel rumlamentieren bei der höflich-freundlichen Dame der Mietwagenstation war vergebliche Mühe, also hieß es das passende Schlafgefährt zu finden. Es wurde der knallrote, vierradangetriebene  Jeep Renegade und letztendlich das perfekte Gefährt für meinen Island-Roadtrip!

 

Los ging es also von Keflavik Richtung Norden. Reykjavik lies ich passieren, denn es standen keine Städtebesuche auf meinem Plan. Mein Augenmerk lag auf der Natur Islands, die Landschaft genießen und tolle Stellen für schöne Fotos finden. So endete der lange Tag nach 125 Kilometern im Westen Islands, in der Nähe von Borganes am Rande der Route 54.

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